Dienstag, 26. März 2013

Eisentage

An manchen Tagen spüre ich, wie der Magier der einst in mir lebte, versteinert und zu Eisen wird…

Der Krieger wieder da…

Die Wunder und die Träume die im Lichterglanz dem Regenbogen gleich erstrahlten.. verblassen im steten Grau…

Die Tage sind dann kälter… und der Berg in mir erwacht…

Solche Tage lassen jede Illusion zerspringen …
Jede Hoffnung schwinden…
Die Welt zwei Stücke kleiner sein…

So hoff ich immer, dass jene Zeiten schnell verrinnen …
… und ich wieder kann die Wunder sehn die einst erstrahlten im hellen Schein.


Freitag, 22. März 2013

Mein Leben - wenn es anders wäre...

Hast du dir in deinem Leben schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht, alles was du an Besitz hast zu Geld zu machen und einfach abzuhauen?
Einfach weg?
Dein bestehendes Leben aufzugeben?
Einfach Frei mit dem Menschen den du liebst in den Tag zu leben?

Die Welt zu sehen..

Ich bin ein Mensch der Sicherheiten mag..
Ein Zuhause ..
Alltag ..
Ein geregeltes Leben…

All das würde ich jedoch aufgeben..
Für den einen Menschen den ich Liebe..
Wenn ich wüsste, sie wäre nur mein…

Ich würde alles aufgeben was mir Halt gibt..
Nur um mit ihr die Wunder dieser Welt zu sehen..
Zu leben wie sie es für richtig hält..
Frei!.. zu zweit..

.. wenn ich nur sicher sein könnte, dass es dann so wäre..

Sie nur „mir“ wäre..

.. und ich nicht – nach Wochen oder Monaten – zurückkehren müsste in eine Welt die mich nicht mehr kennt..

An Dinge anknüpfen die es nicht mehr gibt..

Schade das es keine Menschen gibt die sind wie ich ..

Aber ich glaube – es gibt dies für niemanden der wirklich denkt oder fühlt..

Nur Stumpfsinn vereint..


Und so lebe ich weiter mein Leben .. immer im Zweifel ob es anders hätt sollen sein..

Mittwoch, 20. März 2013

Schmerz!


Schmerz…
Wie eine scharfe Klinge auf der Haut…

Schmerz…
Spüre wie sie langsam ritzt…

Schmerz…
Wie die Klinge deinen Namen schreibt…

Schmerz…
Mein roter Lebenssaft auf fahler Haut…

Schmerz…
Ich denk dabei nur an dich…

Schmerz…
Damit ich wieder fühle…

Schmerz…
Damit der andere Schmerz verschwindet…

Schmerz…
Meine Haut, wie meine Welt zerstört…

Schmerz…
Und du kannst es niemals sehen…

Schmerz…
Denn ich ritze meine Seele…


                                                                                  ©Phoenix 20.03.2013

Dienstag, 12. März 2013

Frühlingsmeer...

Und das Ziel kam näher…

Meerestosen … der Strand ruft…

Die Luft so kalt das sie nicht einmal riecht…

Stunden der Meditation hinter dem Steuer verbracht…

Der Strand .. einsam .. kalt ..

Das Meer .. weit und tief..

Es fühlt sich falsch an alleine hier zu sein… und doch irgendwie musste es sein…

Der erste Blick .. vertraut .. und doch anders..

Es ist kalt .. so kalt..

Der Sand feucht .. fast rechnet man damit er würde unter den Füßen gefrieren…

Doch er knirscht nur …

Die Schritte werden hastig ..

Stürmen die Düne hinauf..

Weit offen liegt das Meer vor ihm ..

Tost nicht – trotz des kalten Windes der die Haut gefrieren lässt..

Durch die Haare Peitscht..

Sand .. eine Handvoll zwei..

Muscheln… die im Sommer viel und schön..

Ra sie sind..

Kalte klamme Finger klauben auf was sie an Schönen finden..

Für die verwandte Seele.. die all die Zeit in Gedanken und Herzen bei ihm ist..

Ein letzter Gruß .. dem Meere hin..

Zuhause ruft..

Mit vielen Einsichten .. dem Willen Gut zu sein..

Da auch fremde Wege richtig sein können.. wenn auch schwer..

Nach Hause .. ruft das Herz..

Nach Hause .. das ganze Sein..

Klamm – die Finger steif vom Muschelsammeln..

Die Gedanken blickend .. in eine neue Zukunft die doch die Alte sei .. nur besser..

Hoffend das nicht alles schon längst verloren durch das Feuer das da in ihm Brannte..

..nur die Zeit wird es ihm zeigen..

.. es wäre Schade drum..


Samstag, 9. März 2013

An die Zweifler


Wirklich, was sind dies für Zeiten?

In denen die Menschen mit Gleichmut und Desinteresse jenen gegenüber stehen die sie doch lieben sollten?
Wo Feuer nur noch in Hass erklimmt statt in Sehnsucht zu erwachen?
In dem jedes Wort als unrecht zählt, nur weil keine zwei Menschen dieselbe Sprache sprechen?

So kam ich unter die Zweifler…
Doch dort, im Zweifel, ist keine Ruhe zu finden…
Im Gegenteil – weckt doch jeder Zweifel neue Qual.
Entfacht das Feuer von neuem


Und so kam ich unter die Mahner
Doch entsprangen alle Worte demselben Mund.
Nicht Ehrlichkeit – nein Eifersucht
War die die mahnend Sprach


Und so kam ich unter die Spötter.
Doch Spot und Hohn bringt nur neues Leid
Verstärkt jenes das schon da
Still und leise in uns allen keimt


Und so kam ich unter die Brandstifter.
Verbrannte meine Welt
Und die Menschen die in ihr waren.
Vernichtete im blinden Zorn alles was mir wichtig war.

Und so kam ich unter die Rebellen.
Mit geschwungener Axt
Im Herzen müde.
Hungernd nach neuem wo ich mich doch so sehr nach altem sehne


Und so kam ich unter die Freien.
Und ich trug die Worte bei mir.
Und nun, da wir vor die demütigende Einsicht gestellt werden,
dass unser Warten so schnell kein Ende nehmen wird
und wir keiner Amnestie zu trauen haben.

Wie soll ich nun ohne zu erröten wieder in die Welt kommen?
Zurück zum Meer?

Wir haben das Recht,
nein, wir haben die Pflicht
die Dinge zusammenprallen zu lassen,
um die Funken zu schlagen,
die uns die Nacht erhellen.


(inspiriert von „Die Nachtgebornen“ von Rome und „An die Nachgeborenen“ von Bertolt Brecht)


Angepasst an meine Welt…


©Phoenix 09.03.2013

Mittwoch, 6. März 2013

Leuchtend Licht aus fernem Traum...




Leuchtend Licht aus fernem Traum…

Ich rieche dich …

Ich schmecke dich …

Bist du mir nah und doch so fern …



Dein Schatten bin ich manches mal …

Doch oft auch Weggefährte …


Immer bist du im Herzen mein…

Selbst in noch so fernen Tagen…


Ich kenne dich so gut ich kann…

Sauge jeden Augenblick…

… die Dinge die du offen sagst …

… oder auch nur im schlafe sprichst…

… tief in mein Bewusstsein ein.



Und wünsche mir, dass du Chaos bleibst …

… kannst du doch nur so den Stern gebären…

… der tanzend dann deinen Namen spricht…

… und Unsterblichkeit dir schenkt

©Phoenix 06.03.2013