Mittwoch, 29. August 2012

Der Torweg


 

Nun denn …

Es wart einmal wieder an der Zeit das Buch des Vergessens aufzuschlagen … um zu sehen was einst da schwinden wird wo noch nichts entstand …

 
Jenes mächtige Werk welches doch so schwer verständlich war …

Zeigte es doch Dinge die noch nicht einmal waren und dennoch vergessen scheinen …

Ein Werk das einem die Vergangenheit wies die doch noch gar nicht wart …

Ein Werk in dem verlorene Träume standen …

… so wie dieser der einst sein wird … wenn die Menschen, die daran ihr wirken haben, es nur wollen …

…

… …

Der Torweg


… … Licht in einer Welt der Schatten … …

Seltsam … wart doch der Schein der Sterne gar erst verschwunden in dunklem Tag …

Dennoch sichtbar jener Strahl der aus ferner Richtung kam …


Zukunft!? … war dies das Wort welches auf dem Wegweiser stand der in dessen Richtung wies?


Vergangenheit!? … war dies der Name des Tores das noch den Weg versperrt?

Mauern umrahmten es … so unendlich lang … so unüberwindbar hoch … versperrten gemeinsam den Weg …


Ein müdes Lächeln …


Dann zog er sein Schwert … welches wieder neu geschmiedet wart …

Und auf sein Geheiß hin zerbarsten jene Bäume die den Wegesrand säumten …

… und die Armee die einst vernichtet – geschlagen und im Staube lag, brauch aus dem Wald heraus …


Seine Schatten … noch klein an Zahl … doch Treu wie eh und je …


Sie zogen eine mächtige Maschine … die sie nur „Hoffnung“ nannten…

Keine Schlacht würde heut geschlagen … kein Hass vergessen … kein Blut oder Stahl geopfert …

 …

… sie reihten sich auf … auf jenem Wege …


Doch stille herrschte in ihren Reihen …
 
… denn … eines fehlte um die Schlacht zu schlagen …

Um die Mauern zu brechen und um das Tor zu schleifen …


Jenes kleine Wort … das nur du vermagst zu sprechen und auf dessen Geheiß hin die Zukunft offen lag …

Sprich es … und es wird geschehen …

Es wird beginnen … das neue Zeitalter das doch schon so nah …

Nur noch ein Schritt vermag uns von jener Zukunft zu trennen …

… gehe ihn …

… und du wirst sehn: Deine Ängste können schwinden – dein Zweifel in die Ferne weichen …

… denn auch deine Träume können Wahrheit sein …

 
… wenn du nur bereit bist diesen kleinen Schritt mit mir zu gehen …

 

©Phönix 04.03.04

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