Und am Ende stand er da …
…
um Ihn herum war die Welt … nur noch Rauch und Flamme …
… in seinen Händen das was er von seinem Leben gerettet hat
…
… zerbrochene Träume und vergessene Dinge …
Er schritt voran …
… dem Ende entgegen …
… ein huschender Schatten im Augenwinkel …
… sein Blick wendend … doch nichts erblicken …
… er schritt weiter …
Asche – Staub – Feuer und Tod …
Das war eist seine Welt …
… Lüge – trug – Unreinheit und Hass war ihr eigen …
Seltsam das er einst für diese Welt alles gab …
… sogar sein inneres Selbst
Die letzten Zuckungen einer sterbenden Welt …
… er nahm sie kaum noch war …
… …
… er öffnete seine Hände …
… seine zerbrochen Träume fielen in den toten Staub …
Plötzlich zieht ein dunkler Schatten über Ihn hinweg …
Etwas landet fauchend vor Ihm … Drachengleich …
Ein seltsames Wesen erblickte er …
Verschränkte Flügel aus roter Glut und Asche…
.. er nähert sich noch ein Stück …
Dann öffnet das seltsame Wesen mit einem wütenden Fauchen seine
Flügel und zeigt Ihm seine wahre Pracht …
Schwingen aus Feuer und Schmerz … geschmiedet in der
Einsamkeit der toten Welt …
„Was willst du noch!“ schleuderte er dem Wesen wütend
entgegen …
„Dir geben was du dir selbst genommen hast!“ erwiderte es
mit tiefen Fauchen …
„Nur eine mehr … was bedeutet dies schon in dieser Welt? –
NICHTS!“
Er schritt weiter doch das Wesen warf sich erneut in seinen
Weg …
„Ich lasse dich nicht einfach ziehen … so leicht wirst du
diese Welt nicht ins verderben stürzen!“
„Las mich … Alles hat einmal ein Ende … ein endgültiges Ende
…“
„NEIN!“ fauchte es ein weiteres mal …
„Wie du willst – „treuer Gefährte““ …. Mit diesen Worten zog er sein Schwert
unter seinem schwarzen Mantel hervor …
„Kämpf – wenn du das Ende nicht mehr sehen willst …“
Mit einem wütenden Fauchen stürzte sich das Wesen mit
Feuerklauen nach vorn … schlug sie wütend in das Fleisch seines Feindes … nur
um von einem Stoß zurück geworfen zu werden und die Klinge in seinem Körper
steckend zu sehen …
„Ich sagte dir doch – lass mich ziehen … du hast keine Macht
mehr – weder über mich – noch über die Ewigkeit …“
Er zog sein Schwert aus dem Körper des nun schwächer
leuchtenden Wesens …
Es brach zusammen und schaute ihm bittend nach als er an Ihm
vorüber schritt …
„Tue es nicht …“ flüsterte es … dem Tode so nah …
Doch sein flehen stieß auf taube Ohren …
Denn er Schritt weiter – dem endgültigen Ende für alles was
einst war – was ist – und was sein würde - entgegen …
An jenem Tage starb nicht nur jene Gestalt aus Feuer und
Schmerz … nein – an jenem Tage starb die Zeit selbst – und alles was da war …
wissend das nie wieder etwas sein würde …
… und all dies nur aus Lüge und Verrat …
©Phönix
19.10.03
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