Sonntag, 26. August 2012

Ein Käfig aus Gold




Ein Käfig aus Gold
 
Einst stolz und schwarz schritt er durch seine Welt…

Nicht ahnend was er dort einst fand …

… ein Adler in finsteren Ketten


Er sah ihn – brauchte Ihn – wollte ihm helfen …

… zerbrach die Ketten auf das er wieder fliegen kann …


Doch wart er zulange schon an sie gebunden …

… Ketten aus Schmerz – Verrat und Leid


So nahm er Ihn mit sich … in seine Welt

Pflegte Ihn – schützte Ihn …

… baute Ihn langsam wieder auf …


Von neuem erwachte Kraft in Ihm …

… Kraft die einst längst verloren schien.

Strahlen und leuchten kehrten zurück …


Längst war der Tag vorüber, an dem er frei wieder fliegen sollte …

Doch behielt er Ihn …

Schützend und behütend … in einem Käfig aus Gold!


Nach und nach verschwand es wieder … das leuchten und der Glanz der einst in den Augen des Adlers neu geboren war …


Fast zu spät erkannte er das dies nicht die Welt war die er dem Adler einst versprach …

Und endlich sah er den Weg weit und klar …


… zerschlug den Käfig mit seinem Schwert


„Flieg! Du bist frei!“ … „ sieh die Welt die ich dir einst versprach!“

…fragend blickte der Adler Ihn an …
 
„Flieg! … zu spät hab ich erkannt, dass in jener Welt die ich dir einst versprach … für mich kein Platz an deiner Seite ist …“

 
Kurz zögernd … doch dann endlich erhob sich der Adler in all seiner Bracht

… und flog von dannen …

 
Und was er erblickte war jene Welt die er so oft in seinen Träumen sah …


Und er erlebte all die Wunder von denen der Schatten immer sprach …

… jedoch – ohne ihn …

Denn für Ihn war kein Platz in jener Welt …

                                                                                                                                                                                                                    ©Phönix 03.11.03 2:18

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