Ein
Käfig aus Gold
Einst
stolz und schwarz schritt er durch seine Welt…
Nicht
ahnend was er dort einst fand …
… ein Adler in finsteren Ketten
Er
sah ihn – brauchte Ihn – wollte ihm helfen …
…
zerbrach die Ketten auf das er wieder fliegen kann …
Doch
wart er zulange schon an sie gebunden …
…
Ketten aus Schmerz – Verrat und Leid
So
nahm er Ihn mit sich … in seine Welt
Pflegte
Ihn – schützte Ihn …
…
baute Ihn langsam wieder auf …
Von
neuem erwachte Kraft in Ihm …
…
Kraft die einst längst verloren schien.
Strahlen
und leuchten kehrten zurück …
Längst
war der Tag vorüber, an dem er frei wieder fliegen sollte …
Doch
behielt er Ihn …
Schützend
und behütend … in einem Käfig aus Gold!
Nach
und nach verschwand es wieder … das leuchten und der Glanz der einst in den
Augen des Adlers neu geboren war …
Fast
zu spät erkannte er das dies nicht die Welt war die er dem Adler einst
versprach …
Und
endlich sah er den Weg weit und klar …
…
zerschlug den Käfig mit seinem Schwert
„Flieg!
Du bist frei!“ … „ sieh die Welt die ich dir einst versprach!“
…fragend blickte der Adler Ihn an …
„Flieg! … zu spät hab ich erkannt, dass in jener Welt die ich dir einst versprach … für mich kein Platz an deiner Seite ist …“
Kurz
zögernd … doch dann endlich erhob sich der Adler in all seiner Bracht
…
und flog von dannen …
Und
was er erblickte war jene Welt die er so oft in seinen Träumen sah …
Und
er erlebte all die Wunder von denen der Schatten immer sprach …
…
jedoch – ohne ihn …
Denn
für Ihn war kein Platz in jener Welt …
©Phönix 03.11.03 2:18
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